kuehemithof.jpeg

Die BMI - von Anfang an erfolgreich

 


Durch die allgemeine Verbesserung der Futtererzeugung, Futterkonservierung, Fütterungstechnik und dem Fortschritt in der Tierzucht stieg Ende der Vierziger Jahre die Milchlieferung an die Molkereien steil an - alleine in Bayern von 1950 bis 1968 um fast 300 %.
Durch Rückgang des Frischmilchverbrauches und der Liberalisierung der Käseeinfuhr verlagerte sich der Schwerpunkt der Milchverarbeitung zugunsten besser einfuhrgeschützter Milchprodukte wie Butter und Magermilchpulver.

Die 50er Jahre

Die 60er und 70er Jahre

Die 80er und 90er Jahre

ab 2000

 

1952

wurde, um die überschüssigen Magermilchmengen zu verarbeiten und zu vermarkten die BAYERISCHE MILCHINDUSTRIE eGmbH gegründet.

1953

nahm das erste Werk in München die Produktion auf. Es verfügte über alle erforderlichen Anlagen für die Verarbeitung von Magermilchüberschüssen aus dem oberbayerischen Raum.

1955

Milchanlieferung 34 Mio. kg.
Kauf der Klötzlmühle in Landshut, Ausbau zum größten Werk der BMI.

1956

folgte das Werk II in Landshut.
Durch seine zentrale Lage und der ausreichenden Rohstoffversorgung entwickelte sich dieses Werk zur größten Verarbeitungsstätte der BAYERISCHEN MILCHINDUSTRIE eGmbH.
Beteiligung an den Odam-Milchwerken, Kondensmilchherstellung und Trocknung.

1958

Biofix wird zur Marke im Futtermittelbereich.

1961

Das Werk Peiting wird gebaut, die BMI ist mit 35 % beteiligt.

1962

Für die Verarbeitung der gesamten im Oberpfälzer Raum anfallenden Milch nahm Werk III AMBERG die Produktion auf.
Die Besonderheit dieses Werkes lag in der ausschließlichen Herstellung von bestem Feinschicht-Walzenmagermilchpulver.

1964

In Landshut wird das Caseinwerk in Betrieb genommen.

1965

Mitten in einem industriell schwachen Gebiet mit überwiegend kleinbäuerlicher Agrarstruktur entstand Werk IV ZAPFENDORF.
Es wurde zum Symbol der zusammenwachsenden Milchwirtschaft im Norden Bayerns.
Zapfendorf wird weiterer Standort der BMI zur regionalen Verwertung der Magermilch.

1968

Mitte der sechziger Jahre stieg die Rohstofflieferung an die BAYERISCHE MILCHINDUSTRIE eGmbH erneut kräftig an, so daß neue Kapazitäten zur Entlastung der bestehenden Werke geschaffen werden musste.
Werk V WINZER, nach dem neuesten Stand der Technik errichtet, nahm seine Produktion auf.

1969

Anlieferung von 575 Mio. kg Milch und Molke.

1970

Die BMI errichtet einen eigenen Versuchskälberstall in Gelting.

1971

Stillegung der Odam-Milchwerke.
Beginn des Milchexports nach Italien, dadurch in den Folgejahren wesentliche Veränderungen in der Produktion bei der BMI.

1973

Die Milchanlieferung steigt auf knapp 1 Mrd. kg.

1974

Der Export nach Italien wächst stetig, die Magermilchanlieferungen gehen zurück.
Durch den Ausbau der Käsereien wird mehr Molke angeliefert.

1975

Turm mit ca. 2,5 t/h wird in Zapfendorf gebaut.

1976

Die Molke macht 36 % der Gesamtanlieferung aus.

1979

Der Betrieb München wird stillgelegt.
Aufnahme der Hefetrocknung in das Produktionsprogramm der BMI.

1981

In Amberg wird das Trockenwerk geschlossen.

1982

Komplettübernahme des Dauermilchwerks Peiting.

1985

Der Versuchskälberstall in Gelting wird geschlossen.

1986

Insgesamt 1,47 Mrd. kg werden bei der BMI zu Pulver verarbeitet.

1987

In Marktredwitz wird die erste Primärmolkerei gepachtet zur Sicherung der Rohmilchanlieferung.

1988

Die Lactose und MAK-Produktion werden von Landshut nach Zapfendorf verlagert.
Gründung der BMU, die BMI ist mit 40 % beteiligt - die BMU stellt Frischprodukte und Käse in Nürnberg, Windsbach und Ebermannstadt her.

1989

Pachtung der Primärmolkerei Bad Windsheim.

1991

Kauf der Handelsagentur Peri in Bozen.

1992

Abtrennung der Frischezentrale Bayern und des Betriebs in Schorn von der BMU.
Pachtung des Trockenbetriebs in Jessen, Sachsen-Anhalt.
Gründung einer Vertriebsgesellschaft für Futtermittel zusammen mit Meggle.

1993

Die Primärmolkerei Rothenburg o.d.T.-Schillingsfürst eG wird von der BMI gepachtet.
Beginn der Molkenpulverproduktion in Jessen.
Schließung der Molkerei in Bad Windsheim.

1994

Verlagerung der Frischprodukteproduktion von Nürnberg nach Zapfendorf.

1995

Pachtung der Primärmolkerei Milchversorgung Hof eG.
Erstes Engagement im Ausland: die BMI beteiligt sich mit 50 % an Astrom Prag, von dort wird Molkenkonzentrat bezogen.

1996

Schließung der Molkerei in Rothenburg.

1998

Die BMI übernimmt die Geschäftsbesorgung für die Käserei der Franken-Milch Verwertung eG in Langenfeld.
Für die Elsterland Käserei in Jessen übernimmt die BMI die Geschäftsbesorgung.

1999

Verschmelzung der BMV auf die BMI.

2000

Zusammen mit der Bayernland eG übernimmt die BMI die Geschäftsbesorgung in der Käserei Bayreuth.
Die Rohstoffanlieferung der BMI und aller beteiligten Unternehmen beträgt 2,59 Mrd. kg
In Nove Mesto, Slowakei, betreibt die Milstrom, an der die BMI zu 90 % beteiligt ist, einen Hochkonzentrator für Molke.

2001

Übernahme der Käse-Handelsagentur Scarlatti GmbH in Bern.
Der Milchunion-Frischdienst, Nürnberg, wird mit dem Frischdienst der Naabtaler Milchwerke - E.B.M. zusammengelegt, die BMI beendet die Aktivitäten auf diesem Bereich.
Verschmelzung der BMU auf die BMI.
Die Käserei in Jessen wird von der BMI und Humana Milchunion eG zu je 45 % übernommen und als Elsterland GmbH fortgeführt.
Übernahme der Lacrum spol. s.r.o. in Velké Mezirící, Tschechische Republik. In dieser Molkerei werden Schnittkäse und Frischprodukte hergestellt.

2002

In Landshut betreiben wir zusammen mit der Meggle GmbH die Produktion und die Verwaltung für die Inntaler Mischfutter GmbH & Co. KG, die sich auf die Herstellung von Milchaustauschern spezialisiert hat.
Anpachtung der Molkerei Tirschenreuth. Das Milcherzeugergebiet der Milchhof Tirschenreuth eG schließt sich direkt an das der Nordostbayerischen Milchwerke Marktredwitz an.
Vollständige Integration der Käserei in Langenfeld in die BMI. Die Frankenmilch-Verwertung schließt einen Milchliefervertrag über 10 Jahre mit der BMI ab.
Beendigung der Geschäftsbesorgung der Käserei Bayreuth.

2004

Ausbau der Lactoseproduktion auf 24000 t/a.
Aufhebung der satzungsmäßigen Andienungspflicht.

2005

Verlängerung der Pachtverträge mit Hof und mit der MEG Nordbayern.

2007

Die Geschäftsanteile der Humana Milchunion eG an der Elsterland GmbH werden zum 1.1. übernommen. Damit ist die BMI mit 90% an der GmbH beteiligt.
Kauf der Anteile der Inntaler GmbH von der Meggle AG. Die BMI führt als alleiniger Gesellschafter die Futtermittelgeschäfte.

2008

Die Milchwerke Mainfranken werden am 1.1. in die BMI integriert. Der Frischproduktebereich wird damit zu einem großen Geschäftsfeld der BMI ausgebaut. Die Standorte Würzburg, Bad Kissingen und Obermaßfeld sind damit Teil der BMI.