Ausbildung bei der BMI

Lernen bei der BMI

Junge Menschen in Berufen mit Zukunftsperspektive auszubilden und dabei fähige Mitarbeiter für morgen im Unternehmen zu haben – diese Ziele setzt die BMI Jahr für Jahr sich und den durchschnittlich 25 Auszubildenden, die an verschiedensten Einsatzbereichen ihr Handwerk und die Übernahme von Verantwortung lernen.

 

Der 23-jährige Sascha R. etwa hat 2008 den Abschluss als Molkereifachmann, heute Milchtechnologe, gemacht und war zuvor drei Jahre lang parallel an der Molkereischule in Kempten im Blockunterricht und im BMI-Werk Ebermannstadt in Theorie und Praxis rund um die Herstellung von Milchprodukten geschult worden. In Ebermannstadt ist er heute für die Produktion von Mozzarella und Pasta Filata sowie für die Weiterverarbeitung verschiedener Edelpilzkäsesorten mitverantwortlich. „Ich habe ein sehr umfangreiches und faszinierendes Tätigkeitsfeld“, sagt Sascha. „Für junge Leute wie mich, die nicht jeden Tag das gleiche machen wollen und auf der Suche nach einer abwechslungsreichen und spannenden Anstellung sind, ist die Ausbildung zum Milchtechnologen genau das Richtige.“ So werden in der Molkereischule nicht nur das nötige Fachwissen aus Biologie, Chemie, Mathematik, Käserei, Butterei und Milcherzeugnissen vermittelt, sondern auch im schuleigenen Lehrbetrieb Rohstoffe und Endprodukte auf ihre chemische und mikrobiologische Zusammensetzung überprüft: „Fett- und Wassergehalt, Säuregrad und Trockenmasse haben schließlich entscheidenden Einfluss auf die Beschaffenheit der Produkte – genauso wie Keime und schädliche Mikroorganismen Geschmack und Gesundheit gefährden können und deshalb in der Lebensmittelwirtschaft ständig von Profis kontrolliert werden müssen.“ Ebenso ist das Bedienen diverser technischer Anlagen wie Dampfkessel, Eiswasseranlage, Eindampfer, Entrahmer usw. Lerninhalt.

Ausbildung bei der BMI

Milchtechnologen sind gefragt

„Sauberes Arbeiten und Eigenverantwortlichkeit sind in unserem Beruf ganz wichtige Eigenschaften“, so Sascha. „Am Ende der Ausbildung sollte man sich komplett auskennen in der Herstellung von Käse wie Edamer, Mozzarella, Limburger, Camembert, Tilsiter, Schmelzkäse oder auch Speisequark, von Süßrahmbutter, Sauerrahmbutter und mildgesäuerter Butter, von Joghurt, Schokotrunk, Speiseeis, Dickmilch, Trinkmilch und auch Kefir. Später kann man sich noch zum Meister, Techniker oder Lebensmittelkontrolleur weiterbilden. Auch in der Getränke- und Pharmaindustrie sowie in allen lebensmittelverarbeitenden Betrieben sind Milchtechnologen wegen ihrer breiten Ausbildung gefragt.“

Milchprodukte auf dem Prüfstand

Gute Chancen haben auch milchwirtschaftliche Laboranten. Diesen Beruf übt Michael K (23 Jahre) heute im BMI-Trockenwerk Landshut aus, nachdem er ebenfalls 2008 die Ausbildung dazu begonnen hatte. Im mittelfränkischen Triesdorf, einer Fachschule für Milchwirtschaftliche Laboranten nahe Ansbach, fand für ihn die überbetriebliche Praxis-Ausbildung statt und gemeinsam mit vielen anderen angehenden Laboranten ließ sich der Chemiebegeisterte dort unterschiedliche Untersuchungsmethoden wie Trockenmassenbestimmung, Nährmedienherstellung, Siebanalyse und vieles mehr vermitteln.

Ausbildung bei der BMISchlüsselrolle in der Qualitätssicherung

„Unser Berufsstand nimmt in Molkereien besonders wichtige Aufgaben wahr. Wir überprüfen die angelieferte Rohmilch, den Zustand der Milch in den einzelnen Produktionsschritten sowie die fertigen Milchprodukte und nutzen dabei chemische, physikalische und mikrobiologische Verfahren“, erklärt Michael. „So tragen wir entscheidend dazu bei, die gleichbleibende Qualität der Produkte und auch der Verpackungen zu gewährleisten; daneben haben wir ein wachsames Auge auf Abwässer und Schadstoffausstoß.“ In der Berufsschule lernen die Azubis deshalb den Umgang mit Laborgeräten und EDV, die richtige Auswahl und Entnahme von Proben, verschiedenste Untersuchungsmethoden und Möglichkeiten der Auswertung, Beurteilung und Dokumentation. „Die BMI hat mir darüber hinaus besonders viel Praxismöglichkeiten geboten und ich konnte nicht nur im Landshuter Trockenwerk Erfahrungen sammeln, sondern erhielt auch in Zapfendorf Einblicke in den Bereich Frischeprodukte und in Ebermannstadt in die Käseherstellung.“